Johannes M. Hedinger

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Johannes M. Hedinger ist Kurator,Künstler, Kunstwissenschaftler, Autor und Dozent. Er ist Direktor des Institute for Land and Environmental Art, der Biennale Art Safiental und Alps Art Academy, Co-Gründer von Com&Com, Co-Leiter von Methods of Art und What’s Next? sowie Co-Erfinder von Bloch, Mocmoc und NEXPLORER.

Studium der Bildenden Kunst an der Zürcher Hochschule der Künste sowie an der University of California Los Angeles UCLA. Zweitstudium der Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften, Filmwissenschaft und Germanistik an der Universität Zürich und an der Humboldt Universität Berlin sowie Nachdiplomstudien in Strategischem Marketing an der Universität der Künste Berlin und Promotionsstudium an der Universität Lausanne.

Seit 2006 lehrt Johannes Hedinger an der Zürcher Hochschule der Künste, seit 2010 ist er Lehrbeauftragter am Institut für Kunst und Kunsttheorie an der Universität zu Köln, wo er 2013/14 eine Vertretungsprofessur für disziplinüberschreitende künstlerisch-mediale Praxis (Intermedia) inne hatte. Seit 2015 ist er Direktor der von ihm gegründeten Alps Art Academy, seit 2019 ist er auch der Direktor des Institute for Land and Environmental Art.

Zu seinen Arbeitsschwerpunkten und Forschungsinteressen zählen: Kunst im öffentlichen Raum, Land and Environmental Art, Urban Art, Transdisziplinarität, Intermedia, Socially Engaged Art, Partizipationskunst, Cultural Hacking, künstlerische Strategien, Künstlerbild, Kunstbetrieb und Artistic Research.

Jüngste kuratorische Arbeiten umfassen die Biennale Art Safiental (2020, 2018, 2016), ILEA Institute for Land and Environmental Art (seit 2020), TEKTONIK (2018), Methods of Art (Ural Biennale 2015, Connecting Space Hong Kong 2015), Point de Suisse (Museum für Geschichte Basel 2015), Kunstsalon (Bard Hall New York 2014), La réalité dépasse la fiction (CentrePasquArt Biel 2009/10), Beauty is the new punk (White Square Gallery Las Vegas 2009).

Als Forscher und Vermittler gründete und leitet Hedinger Initiativen wie das Institute for Land and Environmental Art (seit 2019), The New Artist (seit 2016), Methods of Art (seit 2014), What’s next? (seit 2013), Urban Interventions (seit 2012) und Cultural Hacking (seit 2009).

Hedinger ist Herausgeber und Co-Autor mehrerer Bücher zur zeitgenössischen Kunst, u. a. LANDSCAPE #1 (2020), The Book of Bloch (2020), Point de Suisse (2015), What’s Next? Kunst nach der Krise (2013), Lexikon zur zeitgenössischen Kunst (2010), Kunst, öffentlicher Raum, Identität (2004). Er publiziert regelmässig  zu Themen der Kunst in Zeitungen und Magazinen wie Kunstforum International und Schweizer Monat.

Hedingers künstlerische Arbeit wurde vor allem bekannt als Teil des Künstlerduos Com&Com (mit Marcus Gossolt, seit 1997). Jüngste Projekte umfassen Bloch (seit 2011), NEXPLORER (seit 2019), Point de Suisse (2014-15) und Mocmoc (2003-08). Teilnahme an neun Biennalen (Venedig, Shanghai, Singapur, Sharjah, Moskau u. a.), Einzelausstellungen u. a. im Kunsthaus Zürich, Kunstwerke Berlin und Knockdown Center New York; Gruppenausstellungen u. a. im Centre Pompidou Metz, ZKM Karlsruhe, Kunstmuseum Bern, Migros Museum Zürich, Pratt Manhattan Gallery und Shanghai Minsheng Museum. Über 150 Ausstellungen und 25 Kurzfilme. Von 2008 bis 2012 Kollaboration mit Frank Bodin und dem Institute für Robotics an der ETH Zürich. Unter dem Label HEBO entstanden eine Reihe von humanoiden Robotern.